Newsletter Oktober 2026

Newsletter Oktober 2026

💚 Stammtisch: Burnout & Stressfaktoren

Auch wenn die Wahlen vorbei sind, geht es direkt weiter bei uns. Am Samstag, 7. November treffen wir uns ab 10.00 Uhr (Start um 10.30 Uhr) im Freiruum zu einem gemütlichen Brunch. Giuseppe Bretti wird einen Workshop mit Diskussion zu “Burnout & Stressfaktoren” durchführen und dabei auch aus seiner persönlichen Geschichte erzählen. Anmeldung ist nicht nötig, ihr könnt auch spontan dazustossen.

 

Rückblick auf die Wahlen
Nach dem stressigen Wahlkampf, waren wir am 4. Oktober natürlich alle hochgespannt wie das Resultat denn aussehen wird. Wir sind erfreut darüber, dass wir unsere 6 Sitze im Kantonsrat verteidigen konnten. Wir konnten unseren angestrebten Sitzgewinn zwar nicht erreichen, jedoch ist das Resultat in der aktuellen politischen Lage ein grosser Erfolg. Parteien der politischen Mitte, so wie wir, haben es nicht leicht in Zeiten der zunehmenden Polarisierung. Daher: vielen Dank an alle von euch die so viel geleistet haben und zu diesem Resultat beigetragen haben! ❤️ Ihr seid grossartig!

Wiedergewählt wurden die bisherigen:
– Martin Zimmermann (Baar)
– Tabea Estermann (Zug)
– Joëlle Gautier (Zug)
– Klemens Iten (Unterägeri)
– Fabienne Michel (Cham)  

neu gewählt wurde: Lukas Straumann aus Risch! Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dir. ❤️

Wir danken auch unserem scheidenden KR Reto Vogel für deinen grandiosen Einsatz in den letzten 4 Jahren!

Im GGR mussten wir leider einen Sitzverlust einstecken – können aber glücklicherweise als eigene Fraktion politisieren. Neu wird die Fraktion bestehen aus:
– Nina Koller
– Stefan-Werner Huber
– Daniel Ritter

Wie erwartet, hat Joëlle Gautier den Sprung in den Regierungsrat nicht geschafft, konnte aber einen Achtungserfolg von 10’964 Stimmen erzielen. Joëlle hat viel Arbeit in ihre Kampagne gesteckt – auch hier ein grosses Dankeschön!

 

Stammtisch mit Besichtigung: Das neue Provisorium des Rettungsdienstes Zug

Warst du auch schon im Freiruum und hast dich gefragt, was das schöne Holzhaus nebenan auf dem Gaswerkareal ist? Am Stammtisch vom Montag, 7. Dezember 2026, ab 19 Uhr kannst du es von innen sehen: Wir besichtigen das neue Provisorium des Rettungsdienstes Zug.

Durch das Gebäude führt uns unser Mitglied Patrick Rubach. Er hat es massgeblich geplant und gestaltet und gibt uns spannende Einblicke in den Bau und in die Nachhaltigkeit des Projekts.

📍 Gaswerkareal Zug, vor dem Provisorium
🕖 Montag, 7. Dezember 2026, 19 Uhr

Wir freuen uns auf dich!

 

Neues aus dem Kantonsrat
 
An der Sitzung vom 29. Oktober 2026 behandelte der Kantonsrat unter anderem die folgenden Geschäfte:
 
In der Detaildebatte um das Einführungsgesetz über die Krankenversicherung ging es hoch her. Eigentlich geht es hier primär um die Übernahme von Bundesgesetz, welches vorsieht, dass sich die Kantone in Zukunft nicht mehr an den stationären Spitalkosten, sondern ab 2028 mit einem Mindestprozentsatz an den Kosten der ambulanten und stationären Krankenkosten beteiligen. Damit wird dem Grundsatz ambulant vor stationär endlich Rechnung getragen. Durch die Auslegung der Kantonsbeteiligung als Mindestprozentsatz lässt der Bund die Möglichkeit zu, dass sich ein Kanton auch zu grösseren Anteilen an den Gesundheitskosten beteiligt. Die einen sahen das als willkommene Möglichkeit, um die Zuger Bevölkerung am finanziellen Erfolg des Kantons teilhaben zu lassen, andere sahen darin eine Subvention, welche die wahren Kosten des Gesundheitssystems verschleiert. In der ersten Lesung einigte sich der Rat darauf, den Prämienanstieg für 2028 abzufedern und sprach sich dafür aus, dass der Regierungsrat dem Kantonsrat bei guter Finanzlage einen Antrag auf eine erhöhte Beteiligung des Kantons unterbreiten kann. Die GLP begrüsst diesen vorgeschlagenen Mechanismus ausdrücklich, damit Überschüsse auch künftig im Rahmen der Rechnungsberatung in Form tieferer Prämien an die Bevölkerung zurückgegeben werden können.
 
Der Kantonsrat verabschiedete einen Kantonsratsbeschluss für einen Objektkredit zum Erwerb des Sportplatzes und der Parkierungsanlage der Kantonsschule Menzingen. Der Kauf dieser Sport- und Parkplätze, die auf einem Grundstück in der Bauzone liegen, ist für den Betrieb der Kantonsschule wichtig, da es innert sinnvoller Distanz keine Alternativen gibt.
Doch der Preis für das Grundstück war sogar für Zuger Verhältnisse hoch; 24 Millionen Schweizerfranken. Was uns stört, ist, dass der Sportplatz zur Lärmvermeidung ausserhalb der Bürozeiten nicht genutzt werden darf. Auf die Frage von Reto Vogel, ob die Lärmrestriktionen für den Kaufpreis berücksichtigt wurden und weshalb die Anlage in der Bauzone und nicht in einer Zone öffentlichen Interesses liegt, führte der Baudirektor aus, dass der Kanton hier einen geländegängigen Allrad SUV mit vielen Funktionen kaufen würde. Dieser habe seinen Preis, auch wenn das Auto danach vor allem zum Einkaufen ins Zugerland gebraucht würde.
Während diese Analogie aufzeigt, dass der Kanton mit dem SUV auch Rallye fahren, d.h. Sport- und Parkplatz für Bauprojekte verwenden könnte, so widerspiegelt sie leider auch wieder einmal die autofahrerlastige Sichtweise der Baudirektion.
 

 

Auch beim Kantonsratsbeschluss betreffend Freigabe eines Objektkredits für das Projekt «KS 25, Fridbach–Tellenmattstrasse, Zug» machte sich der Baudirektor keine Freunde. Während im Konzept noch Velowege mit einer Breite von 4 m vorgesehen waren, wies das vorliegende Projekt nur noch einen geteilten Velo- und Fussweg (im Gegenverkehr!) mit einer Breite von 3.5 m auf. Das Strassenbauprojekt überzeugte nicht nur die GLP nicht; in der Folge trat der Kantonsrat erst gar nicht auf das Geschäft ein.  

Die Schweiz möchte im Jahr 2038 die Olympischen und Paralympischen Winterspiele ausrichten und führt dazu mit dem IOC einen sogenannten «privilegierten Dialog». Als Austragungsorte für die Eishockeyturniere sind neben Zürich und Lugano auch die Stadt Zug vorgesehen. Voraussetzung für die Austragung in Zug ist jedoch ein finanzielles Engagement in der Höhe von 7.7 Millionen Franken.
Tabea Estermann und Klemens Iten reichten bereits Ende Februar dieses Jahres eine kleine Anfrage betreffend Beteiligung des Kantons Zug an den Olympischen Winterspielen 2038 ein. In seiner Antwort kündigte der Regierungsrat bereits damals an, sich mit 3.85 Millionen Franken hälftig an den Kosten der Stadt Zug an den Verein Switzerland 2038 zu beteiligen.
In der Kantonsratssitzung hat der Regierungsrat seiner Antwort auf die kleine Anfrage Folge geleistet und hat mit dem Kantonsratsbeschluss die Rechtsgrundlage für die finanzielle Unterstützung vorbereitet. Der Kantonsrat hat dem Kantonsratsbeschluss zugestimmt. Jetzt liegt es am Ständerat, der Kandidatur zuzustimmen und schlussendlich dem IOC, zu entscheiden, ob die olympischen und paralympischen Winterspiele 2038 tatsächlich in der Schweiz stattfinden werden.

 

Zusammenfassung nächste Termine
Für das Jahr 2026 haben wir super viele coole Anlässe geplant – es freut uns mega, wenn du auch mit dabei bist. 

  • Samstag, 7. November: Stammtisch zum Thema «Burnout Stressfaktoren»
  • Freitag, 13. November 19.15 Uhr: Mitgliederversammlung GLP Kanton Zug im ParkTower PANORAMA24
  • Donnerstag, 26. November: 19.30: Mitgliederversammlung GLP Stadt Zug im s’Herti
  • Montag, 7. Dezember: Stammtisch mit Besichtigung des Provisoriums des Rettungsdienstes auf dem Zuger Gaswerkareal 
  • Donnerstag, 7. Januar 2027: Stammtisch mit Vortrag von Peter Szabo 
  • Mittwoch, 7. April 2027: Stammtisch zum Thema Cybersicherheit – mit Daniel Rotzetter
  • Freitag, 30. April 2027 19 Uhr Mitgliederversammlung GLP Kanton Zug 
  • Freitag, 7. Mai 2027: Stammtisch organisiert durch die GLP Stadt Zug 
  • Montag, 7. Juni 2027: Stammtisch organisiert durch die GLP Cham

Wenn du dir unsere Anlässe für das 2027 vormerken willst, findest du alle Termine hier auf einem Excel oder hier auf der Webiste. Wir haben auch einen öffentlichen Kalender, den man abonnieren kann. Die Anleitung dazu ebenfalls im Link oben.