Kleine Häuser, grosse Ideen: GLP auf Wohn-Exkursion

Kleine Häuser, grosse Ideen: GLP auf Wohn-Exkursion

Tiny Houses faszinieren. In Videos wirken sie raffiniert, gemütlich und erstaunlich geräumig. Doch wie lebt es sich tatsächlich auf wenigen Quadratmetern? Die GLP Kanton Zug fand dies an ihrem jüngsten Stammtisch in Mettmenstetten heraus.

 

Giuseppe Bretti, Kantonsrats- und GGR-Kandidat der GLP, führte in die Welt der Kleinwohnformen ein. Denn Tiny House ist nicht gleich Tiny House: Die Bandbreite reicht vom mobilen Häuschen bis zu gemeinschaftlichen Wohnformen. Giuseppe zeigte verschiedene Konzepte, Kosten und Einsatzmöglichkeiten – aber auch die Herausforderungen solcher Projekte in der Schweiz.

Dass Wohnen auf wenig Fläche ganz unterschiedlich funktioniert, zeigen Beispiele aus der ganzen Schweiz. Ob in Altdorf, mitten in Zürich oder in der Zuger Altstadt: Kleinwohnformen finden in unterschiedlichsten Umgebungen ihren Platz.

 

Nach einer Stärkung mit Tapas wurde es konkret. André und Seraina Häcki öffneten die Türen ihres Hauses. Nachdem ihre Kinder ausgezogen waren, entschieden sie sich bewusst für weniger Wohnraum. Das Grundstück gehörte bereits Serainas Familie – eine gute Gelegenheit, gemeinsam etwas Neues zu wagen.

Realisiert wurde das Haus von der Vivan AG, bei der auch Giuseppe Bretti arbeitet. Entstanden ist ein kompaktes, dreistöckiges Holzhaus, welches nach Vastu und baubiologischen Grundsätzen aufgebaut ist. Holz schafft eine warme, heimelige Atmosphäre, geheizt wird mit Pellets und die clevere Raumaufteilung sorgt dafür, dass trotz kleiner Grundfläche von ca 40m2 nichts beengt wirkt. Auch von aussen überzeugt das Konzept: Das Häuschen fügt sich selbstverständlich ins Dorf und seine Umgebung ein.

 

Die Führung hinterliess Eindruck. Kleinwohnformen sparen Fläche und Ressourcen und zeigen gleichzeitig, dass Lebensqualität nicht von möglichst vielen Quadratmetern abhängt. Manchmal entsteht gerade durch die Beschränkung etwas besonders Schönes.