Kreislauf statt Leerlauf

Kreislauf statt Leerlauf

Sie sind die Gesichter der GLP Unterägeri im Wahlkampf: Eliane Weiss und Klemens Iten kandidieren für den Kantonsrat, Klemens Iten zusätzlich für den Gemeinderat. Im Interview erzählen sie, wie es ist, sich selbst auf Wahlplakaten zu begegnen, was hinter den Wahlslogans steckt und warum ihre Namen auf den Wahlzettel gehören.

 

Ihr wurdet auserkoren, die fünfköpfige Wahlliste der GLP Unterägeri auf den Wahlplakaten zu vertreten. Wie fühlt es sich an, das eigene Gesicht im Dorf auf Plakaten zu sehen?

Eliane: Speziell und ungewohnt…

Klemens: Es ist schon etwas ungewohnt, aber gehört dazu, dass man für seine Ideen hinsteht. Und zum Glück vertrete ich auf dem Plakat nicht nur mich selbst, sondern ein starkes fünfköpfiges Team.

 

«Kreislauf statt Leerlauf» lautet der Slogan auf dem GLP-Wahlflyer für den Kantonsrat. Was bedeutet dieser Spruch konkret für den Kanton Zug?

Eliane: Langfristig ist unsere Wegwerfgesellschaft eine Sackgasse, da unsere Ressourcen schwinden und die Müllberge wachsen. Die Kreislaufwirtschaft kann hier Gegensteuer geben, indem sie den Wert von Materialien und Produkten möglichst lange erhält. Der Kanton kann dabei als Katalysator fungieren, um solche Ideen mit Zuger Firmen konsequent umzusetzen.

Klemens: Für mich bedeutet es auch, dass Politik nicht nur Probleme verwalten, sondern Lösungen voranbringen soll. Bei der Schule, der Digitalisierung oder der Mobilität gibt es konkrete Herausforderungen, die wir pragmatisch anpacken müssen, statt sie jahrelang im Kreis herumzureichen.

 

Klemens, mit «Moderne statt Mittelalter» trittst du für den Gemeinderat an. Wo braucht Unterägeri aus deiner Sicht einen Modernisierungsschub?

Klemens: Unterägeri ist eine attraktive und gut funktionierende Gemeinde. Trotzdem dürfen wir uns nicht auf dem Erreichten ausruhen. Potenzial sehe ich beispielsweise bei digitalen und unkomplizierten Dienstleistungen der Gemeinde, bei der Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Kanton sowie bei einer modernen Mobilität. Dazu gehören eine Verkehrsberuhigung im Zentrum, sichere Fusswege und endlich eine durchgehende Veloverbindung vom Ägerital nach Zug.

 

Liebe Eliane, warum sollte man Klemens wählen?

Eliane: Klemens bringt heute schon sein Wissen und seine Erfahrung in den Kantonsrat ein. Ich bin mir sicher, dass er auch in einer zweiten Amtsperiode die Aufgabe sehr engagiert, pflichtbewusst und mit viel Kompetenz und Freude ausüben würde!

 

Lieber Klemens, warum sollte man Eliane wählen?

Klemens: Eliane bringt viel Wissen im Bereich Nachhaltigkeit mit. Damit würde sie eine kompetente und glaubwürdige Stimme für eine nachhaltige Zukunft des Kantons Zug im Kantonsrat sein.

 

Was möchtet ihr den Unterägerinnen und Unterägerern für die bevorstehende Wahl noch sagen?

Klemens: Ich möchte mich auch in den kommenden vier Jahren mit viel Energie für Unterägeri und den Kanton Zug einsetzen. Ich freue mich über jede Stimme für unser GLP-Team, und über das Vertrauen für meine Kandidaturen für den Kantonsrat und den Gemeinderat.

Eliane: Unsere Demokratie ist wertvoll. Mit einer hohen Wahlbeteiligung kann sie weiter gestärkt werden. Deshalb ein grosses Dankeschön an alle, die sich Zeit nehmen, den Wahlzettel auszufüllen.